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Hochverstärkte Kunststoffe

ICX® Technology

Steigender Druck bei den Auftragsdurchlaufzeiten, konsistente Produktqualität, wachsende Produktvielfalt und globale Verfügbarkeit zu wettbewerbsfähigen Preisen prägen das Geschäftsumfeld der Compoundeure. Der Schlüssel zur Bewältigung dieser Herausforderungen ist eine möglichst flexible Produktion. Aus diesem Grund haben wir in Partnerschaft mit unserem Schwesterunternehmen FEDDEM GmbH & Co. KG das standardisierte Maschinenkonzept ICX®-Technology (Innovative Compounding- und Extrusionstechnologie) entwickelt.

Die ICX®-Technology kommt an all unseren Produktionsstandorten weltweit zum Einsatz und stellt bei Verwendung von Rohstoffen gleicher Qualität zusammen mit dem zertifizierten Qualitätsmanagement und dem hauseigenen Prüflabor die einzigartige Qualität unserer Produkte sicher. Dieses Konzept führt zu erheblichen Zeit- und Kosteneinsparungen bei der Materialvalidierung.

 

Neben der engen Chargenkonstanz weisen unsere Produkte höhere Festigkeiten auf als die unserer Marktbegleiter. Somit können gleiche Festigkeiten mit einem geringeren Glasfaseranteil realisiert werden. Dies schont die Maschinentechnik und reduziert den Verschleiß. Das Diagramm zeigt die Glasfaserverteilung eines AKROMID® A28 GF 50 9 schwarz (5030) über 25 Chargen. Der Durchschnitt dieser 25 Chargen beträgt 49,87%. Die Produktspezifikation liegt derzeit bei  +1,5%, wobei in der Realität nur eine Spanne von +0.5% erforderlich ist. Im Vergleich dazu geben Wettbewerber auf dem Markt  + 2% oder  + 2,5% für ihre Toleranzen für Prüfbescheinigungen an.

Fertigungskonzept

Arbeitsmethodik und Maxime

Viele Details müssen eingehalten werden, um dauerhaft mit dieser Präzision kostengünstig zu fertigen:

• Gravimetrische Dosiersysteme

• Rohstoffsilos in Trockenluftatmosphäre

• Knetblockfreie Extruderschnecken

• Verschleißarme Extruderstähle (HIP)

• Vorbeugende Instandhaltung

• Wareneingangskontrolle

• Erstklassige Rohstoffe

Spitzentechnik aus eigenem Hause

Compoundier-Technologie

Ein gutes Compound bedarf einer guten Rezeptur, konstanten Vorprodukten und einer exzellenten Verfahrenstechnik. Wir passen unsere Extruder an die Rezepuren an und nicht umgekehrt. Dies erlaubt uns, wie unten abgebildet, die Verfahrenslänge unsere Extruder typischerweise zwischen L/D 32 und L/D 52 zu variiren. So können wir eine kürzere oder längere Einarbeitungszeit der Additive gewährleisten. Unsere mobilen Verlängerungseinheiten sind innerhalb kürzester Zeit montierbar, während die restliche Peripherie vor und hinter dem Extruder unverändert bleibt.

Unsere knetblockfreie Compoundiertechnik ermöglicht dabei insbesondere für mechanisch hochbeanspruchte Bauteile große Vorteile, da wir selbst bei hohen Durchsätzen sowohl eine optimale Einarbeitung der Fasern ermöglichen als auch BenchmarkWerte in den Festigkeiten erreichen. Auch besonders schlagzähe Compounds genießen Vorteile auf unseren Anlagen. Da wir die Schlagzäh-Modifikatoren schonend einarbeiten, können diese ohne kurzkettige, bindenahtschwächende Abbauprodukte ihre volle Leistungsfähigkeit entfalten. 

ICX® Technology

Granulattypen

Unsere auf die Rezeptur anpassbaren Compoundierlinien erlauben die Herstellung verschiedener Granulattypen. Stranggranulat oder Zylindergranulat (1) sind die Standardverfahren für technische Kunststoffe. Heißabschlagsgranulat (2) verwenden wir für die biologisch abbaubaren Produkte M·VERA® unserer Zweigniederlassung BIOFED oder für die Granulierung hochgefüllter Produkte mit bis zu 70 % Füllgrad (3). Mikrogranulat (4) setzen wir für Sonderverfahren wie die Additive Fertigung ein, um für kleine Plastifiziereinheiten ein optimales Einzugsverhalten zu gewährleisten. Langfasergranulat (5), hergestellt mit der neuesten LFTTechnik, ermöglicht es uns aus Rovings besonders hochfeste Produkte zu erzeugen.

Stranggranulat / Zylindergranulat

Heißabschlagsgranulat

Heißabschlagsgranulat

Mikrogranulat

Langfasergranulat

Haftungsausschluss: Alle auf dieser Website gemachten Angaben basieren auf unseren derzeitigen Kenntnissen und Erfahrungen. Eine rechtlich verbindliche Zusicherung bestimmter Eigenschaften oder Eignung für einen konkreten Einzelfall kann aus unseren Angaben nicht abgeleitet werden. Die Verarbeiter und Anwender werden durch unsere Angaben nicht von Versuchen und eigenen Prüfungen für den konkreten Einsatzfall befreit. AKRO®, AKROMID®, AKROLEN®, AKROLOY®, AKROTEK®, ICX®, PRECITE® und DIA(hr)LOG® sind registrierte Marken der AKRO-PLASTIC GmbH.

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