Menu Karriere Sprache: EN/DE/PT

Schäumen


Leichter als Wasser

Leichter durch Schäumen

 

Das Schäumen von thermoplastischen Polymeren wird verwendet, um eine Gewichtsreduktion zu erreichen und gleichzeitig die besonderen mechanischen Eigenschaften der Polymere zu halten. Viele thermoplastische Polymere können zum Schäumen verwendet werden. Die Spezialisten der AKRO-PLASTIC empfehlen unsere kohlenstofffaserverstärkten Compounds - ICF-Compounds.

Bei der Entwicklung von technischen Compounds für den Leichtbau wurde der Fokus nicht auf eine absolute Gewichtsreduktion gelegt, sondern vielmehr auf die Kombination einer maximalen Gewichtseinsparung mit der bestmöglichen Erhaltung der mechanischen Eigenschaften von technischen Kunststoffen, wie zum Beispiel

• Aufrechterhaltung der Stabilität

• gute Stärke

• gute Oberfläche

• mikrozelluläre Schaumstruktur

Die leichtesten Polymere von AKRO-PLASTIC

AKROMID® ICF, AKROTEK® ICF, AKROLOY® ICF

 

Carbon-faserverstärkte Compounds reduzieren das Gewicht von hochfesten Compounds drastisch.

 

 

AKRO-PLASTIC hat neue Wege entwickelt, um trockene, konditionierte Kohlenstofffaserverstärkte Gewebe in eine Polymerschmelze aufzunehmen, die den Mehrwert erhöht. Hierbei handelt es sich um das Zerkleinern der Stoffe in einem mehrstufigen Verfahren, so dass sie gravimetrisch auf einem Extruder dosiert werden können, wie herkömmliche Schnittkohlefasern.

Die Zugversuche zeigen, dass auch bei höheren Temperaturen, mit leichteren ICF-Verbindungen von AKRO-PLASTIC, etwa die gleichen Stärken erreicht werden können, wie bei deutlich höherer Glasfaserverstärkung.

Die Verwendung von ICF-Polymeren ist die perfekte Wahl, um die besten Ergebnisse beim Schäumen von thermoplastischen Polymeren zu erzielen.

 

 

Wir erreichen die besten Werte der gewichtspezifischen Mechanik durch die Verwendung unserer ICF-Polymere zum Schäumen!

Lesen Sie den Fachartikel

Artikel

Schäumen von thermoplastischen Polymeren

Motivation zum Schäumen von thermoplastischen Polymeren

Auf der Suche nach gewichtssparenden Potenzialen findet die Kunststoffindustrie kontinuierlich neue Lösungen. Durch Zugabe eines chemisch gekoppelten Polypropylens und nach Aufnahme von Wasser, weist eine neu entwickelte Polyamidmischung (PA + PP) der Firma AKRO-PLASTIC GmbH in Niederzissen die gleiche Festigkeit wie ein Standard-Polyamid auf. Je nach Anwendung und Grad der Verstärkung sparen die Blends bereits 7-10% an Gewicht gegenüber Standard-Polyamiden und haben eine bessere Fließfähigkeit. Um das Bauteilgewicht noch weiter zu reduzieren, besteht ein Ansatz darin, die Schmelze mit einem chemischen oder physikalischen Treibmittel zu beladen.

 

 

Vorteile von geschäumten thermoplastischen Polymeren:

 

• Gewichtsreduzierung/Materialeinsparung

• Reduzierung der Sinkmarken

• Verringerung der Schrumpfung und Verformung

• Realisierung von Teilen mit größeren Wänden

• Das Verhältnis von Stärke zu Gewicht ist gleich oder höher

Leichter durch Schäumen

Schäumprozesse

Methoden

Komponentenfertigung

Full Shot

 

Das Bauteil wird vollständig gefüllt, verdichtet und die Verschlussdüse ohne eine Nachdruckphase (Energieeinsparend) geschlossen, so dass die Maschine bereits die nächste Dosierung starten kann. Dieses Verfahren erreicht eine Gewichtsreduktion von 4% gegenüber dem Standardprozess ohne Treibmittelmittel.

Die mechanischen Werte bleiben praktisch identisch. Der Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, dass die Bauteile nahezu verzugsfrei hergestellt werden können, da der Nachdruck vom Compound selbst aufrechterhalten wird und daher überall gleich wirksam ist.

 

Short Shot

 

Das Bauteil wird nahezu gefüllt, aber ohne die Schmelze zu verdichten. Auch diese Methode verwendet keinen Nachdruck und erreicht eine Gewichtsreduktion von 13% im Vergleich zum Nullwert. Der Zug-E-Modul wird um 15% reduziert, also ungefähr um den Betrag, um den sich das Gewicht reduziert hat. Der Biege-E-Modul bleibt jedoch über dem Nullwert. Die Begrundung dazu erschliest sich aus dem Steinerschen Satz: Die äußere Oberfläche ist in der Steifigkeit mit x³ enthalten. Dies wirkt sich auf die niedrigere Schwingung des im Treibmittel beladenen Systems aus. Auf der anderen Seite gibt es 13% weniger Matrixmaterial, was zu einer entsprechenden Verringerung der Steifigkeit führt.

 

Sprechen Sie mit unseren Experten

Unser globales Netzwerk mit Experten für den Kunststoffvertrieb ermöglicht es uns, Sie überall in der Welt zu unterstützen. Sprechen Sie mit einem unserer Spezialisten und erfahren Sie mehr.

Kontakt