☰ Menu

PST – Plasma-Sealing-Technology

Der Verbund von Thermoplast-Compounds und Metall ist im Spritzgießen Stand der Technik und wird in vielen industriellen Anwendungen eingesetzt. Jedoch gilt die Grenzfläche, an der die völlig unterschiedlichen Materialien aufeinandertreffen, bis heute als Risikofaktor. In einem Kunststoff-Metall-Verbund stellt sie ohne spezielle Abdichtung eine konstante Angriffsfläche für das Eindringen von Wasser, Luft oder anderen Medien dar. Die Praxis zeigt, dass auch ein ursprünglich dichter Verbundspritzguss nach einiger Zeit undicht werden kann und in Folge sein Zusammenhalt und die Funktion der Bauteile nicht mehr gegeben sind. Das vorzeitige Haftungsversagen beruht in vielen Fällen auf einer Feuchtigkeitsaufnahme in Kombination mit Sauerstoff, die eine Unterwanderung der Grenzfläche mit sich bringt. Das Eindringen von Wasser im Grenzbereich führt zur Korrosion des Metalls und damit meist zum kompletten Versagen der Funktion.

 

Einen völlig neuen Ansatz für einen medienresistenten und besonders haftungsstarken Hybridverbund bietet das von Plasmatreat und AKRO-PLASTIC entwickelte Plasma-Versiegelungsverfahren PST (Plasma-Sealing-Technology). Die Zusammensetzung einer im Atmosphärendruck erzeugten plasmapolymeren Versiegelungsschicht, die Rezeptur des Kunststoff Compounds und die Prozessparameter wurden bei der neuen Industrielösung so aufeinander abgestimmt, dass ein langzeitstabiler mediendichter Verbund des Bauteils entsteht.

 

Mehr Informationen in unserer Broschüre:

PST- Plasma-Sealing-Technology