AKRO-PLASTIC erlebte erfolgreiche Messepremiere in Stuttgart
Die AKRO-PLASTIC GmbH, Spezialist für innovative und anwendungsorientierte Kunststoffcompounds, zieht positive Bilanz der ersten technologieübergreifenden Zuliefermesse.
Die neue Zuliefermesse für Metallbearbeitung, Elektronik, Kunststoffe, Halbzeuge, Design und Konstruktion im Herzen der größten Industrieregion Europas hat aufgrund der vielfältigen Besucherstruktur aus den unterschiedlichsten Industriezweigen das Interesse des Kunststoffcompoundeurs geweckt. "Im Gegensatz zu reinen Kunststoffmessen, auf denen wir ebenfalls als Aussteller vertreten sind, konnten wir auf der Südtec auch Besucher ansprechen, die sich mit dem Werkstoff Kunststoff bisher noch nicht eingehend befasst haben", so Leander Bergmann, Leitung Marketing der AKRO-PLASTIC GmbH. "Da ein starker Fokus auf der Metallverarbeitung lag, konnten wir mit unseren Produkten, die speziell für die Substitution von Metall entwickelt wurden, eine interessante Alternative anbieten", so Bergmann weiter.
Die Substitution von Metallen in allen industriellen Anwendungsbereichen hat in den letzten Jahren weiter zugenommen. Neben der Gewichtsersparnis, die in Zeiten hoher Energiepreise immer mehr an Bedeutung gewinnt, sind die hohe Gestaltungsfreiheit und die außerordentliche Festigkeit technischer Kunststoffe weitere Argumente für eine wirtschaftlich und technisch hochinteressante Alternative zu bisher verwendeten Metallen.
Mit dem Spezialblend AKROLOY® PA, basierend auf PA 6.6, hat die AKRO-PLASTIC ein Produkt entwickelt, welches die für den Anwendungsbereich der Metallsubstitution nachteiligen Eigenschaften eines Polyamids deutlich reduziert. Eine dieser Eigenschaften ist die Feuchtigkeitsaufnahme, die zu einer Abnahme der Steifigkeit, Festigkeit und des Kriechmoduls und damit zu geringer Dimensionsstabilität des Materials führt.
Anwendungen, die eine Substitution von Druckgussmetallen anstreben, stellen an Kunststoffe meist so hohe Anforderungen, dass der Einsatz von Polyamiden durch diese reduzierten mechanischen Eigenschaften bisher nur in Ausnahmefällen, selbst bei hohen Verstärkungsgraden mit bis zu 60 % Glasfasern, realisierbar war.
Durch das Blenden von PA 6.6 mit einem teilaromatischen CoPA (PA6I/6T) ist es gelungen, den Einfluss der Feuchtigkeit auf die Produkteigenschaften deutlich zu reduzieren. Während der Abfall der Steifigkeit im Normklima eines mit 50 %
glasfaserverstärkten PA 6.6 noch bei ca. 50 % liegt, weist der teilaromatisierte Blend AKROLOY® PA einen Abfall von weniger als 10 %, ein besseres Quellverhalten und somit eine verbesserte Dimensionsstabilität auf. Der Materialmix erhöht zudem die Glasübergangstemperatur.
AKRO-PLASTIC konnte auf der Südtec interessante neue Kontakte knüpfen und zieht eine positive Bilanz aus der erstmals in Verbindung mit der Medtec ausgerichteten Messe.
